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Alles ist Teil der Natur - auch wir selbst


- eine Kritik zu Uilenbal -

Frisch in eine neue Stadt umgezogen versucht Meral neue Freunde zu finden und sich einzuleben. Beim Erkunden ihres neuen Zimmers findet sie ein Mäuseloch und kurz darauf auch die dazugehörige Maus, die sie schnell ins Herz schließt. Als ihre Mutter Mäusekot entdeckt, während sie Meral für die Abreise in ein Schulcamp weckt und Merals Vater bittet, Mäusegift mitzubringen, fasst diese kurzerhand einen Entschluss und nimmt "Peep-peep" - wie sie die Maus immer nennt - unbemerkt mit, um sie vor dem Tod zu retten. Im Camp versuchen Meral und ein paar andere Kinder, die von "Peep-Peep" mitbekommen haben, alles dafür zu tun, dass die Maus von keinem entdeckt wird und begeben sich dadurch selbst auf ein spannendes Abenteuer.

Durch Jason, der viel über Natur und Tiere weiß, und dem Beschäftigen mit der Maus lernen Meral und die anderen viel über die Gesetze und den Kreislauf der Natur und auch durch traurige Erkenntnisse lernen sie über wahre Freundschaft und finden zueinander.

Der Film ist leicht und niedlich gemacht, und hat viele lustige und schöne Momente, die Groß und Klein zum Lachen bringen. Zwischendurch kommen immer wieder einmal Musical-ähnliche Stellen, was den Film auflockert und ihn sehr schön anzusehen macht. Dennoch gibt es auch Spannungsmomente, in denen das Publikum mit den Charakteren mitfiebern kann und vor allem die jüngeren Kinder den Film teilweise mit Angst und Spannung verfolgen.

So ist Uilenbal ein sehr süßer Film, der von Freundschaft und neuen Erfahrungen erzählt und gleichzeitig die Vorgänge der Natur den Kindern im Publikum nahebringt.

19.02.17, Clara Bahrs

Uilenbal

Regie Simone van Dusseldorp
Niederlande 2016

Produktion Eva Eisenloe el, Leontine Petit, Joost de Vries
Buch Simone van Dusseldorp
Kamera Ton Peters, Stephan Polman
Schnitt Peter Alderliesten
Musik Kees van der Vooren
mit Hiba Ghafry, Jashayra Oehlers, Felix van de Weerdt, Mathieu Hinzen

Niederländisch
dt. Einsprache · engl. UT · 80 Min.

Mi. 15.02. 10:00 Uhr Haus der Kulturen der Welt
Do. 16.02. 09:30 Uhr Filmtheater am Friedrichshain
So. 19.02. 11:00 Uhr CinemaxX 1

Meral ist neu in der Stadt und ndet gleich einen Spielkameraden: Er ist klein, grau und ein Mäuserich. Gar nicht so schlimm also, dass der Empfang seitens der neuen Mitschüler etwas kühler ausfällt. Peepeep sorgt für genügend Wirbel. Um ihn vor der Mausefalle
zu retten, nimmt Meral ihn mit ins Landheim. Im Wald wird er sich zuhause fühlen. Dort gibt es Igel, Rehe und viele andere Tiere. Aber so ein Aus ug in die Natur birgt auch Gefahren – vor allem für Stadtmäuse. Zum Entsetzen der Kinder gerät Peepeep in die Fänge einer Eule! Doch nach dem ersten Schock lernen sie den Kreislauf des Lebens verstehen. Was nach einer abschreckenden Erfahrung klingt, erweist sich als cooles, mit Musicalpassagen bereichertes Lehrstück über die Wunder der Natur.

Meral is new in the city and immediately nds a playmate: he is small, grey and a mouse. So it‘s not so bad
that her new classmates are not quite as welcoming. She has her hands full with Peepeep anyway. To keep her new friend from getting caught in a mousetrap, she takes him along on a school camp. He
will surely feel at home in the woods, with the hedgehogs, deer and other animals. But such an outing to the wilderness holds its own danger, especially for an ignorant city mouse. To the children‘s horror, Peepeep lands up in the talons of an owl! Yet after their initial shock, they come to understand more about the cycle of life. What sounds like an o -putting experience turns out to be an exciting lesson about the wonders of nature, interspersed with musical numbers.


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